1981 bis 2000

Sportlich ging es wieder aufwärts, als Jakob Schlederer als Spielertrainer verpflichtet werden konnte. Bereits in seiner ersten Saison als Trainer (1980/1981) wurde in der B- Klasse der zweite Platz erreicht. Im Relegationsspiel um den Aufstieg musste gegen Mindelstetten eine knappe 0:1 – Niederlage hingenommen werden.

Ein Jahr später gelang der große Wurf. Ungeschlagen wurde der SVM Meister in der B- Klasse Süd und stieg endlich wieder in die A- Klasse auf. Hier schlug sich die Mannschaft um Jakl Schlederer auf Anhieb hervorragend, obwohl Stürmer Michael Binner, der zum MTV Ingolstadt wechselte, ersetzt werden musste. Lange spielte der SVM um die Meisterschaft mit, am Ende der Saison wurde jedoch nur der vierte Platz belegt.

Das sportlich größte Jahr in der Vereinsgeschichte war die Saison 1983/84. Da gelang dem SVM die Meisterschaft in der A- Klasse mit großem Vorsprung. Nur ein Spiel wurde während der gesamten Saison verloren, wobei diese Niederlage durch ein unglückliches Eigentor bei der DJK Winden besiegelt wurde.

Der Aufstieg in die Bezirksliga war der sportliche Erfolg harter Arbeit von Jakl Schlederer mit seinen Mannen. Da dieser Erfolg nur mit Spielern aus dem eigenen Verein erreicht wurde, kamen die Bedenken, ob das für die Bezirksliga ausreichen würde. Doch in der Vorrunde mischte der SVM überraschend in der Spitzengruppe mit und lag mit zwei Punkten Abstand hinter dem Spitzenreiter auf Platz 3. Leider ging in der Rückrunde die Kraft aus und die SVM- Elf landete auf dem 13. Tabellenrang.

Ein Jahr später musste die Mannschaft wieder in die A- Klasse absteigen, da der Abgang einiger Spieler nicht kompensiert werden konnte. Nach dem Abstieg verließ Jakl Schlederer nach 6jähriger, erfolgreicher Arbeit den SV Manching. Nachfolger wurde als Spielertrainer mit Wolfgang Wunder ein ehemaliger Zweitligaspieler des MTV Ingolstadt, der auf Anhieb Platz 3 in der A- Klasse erreichte.

In der Saison 1987/88 wurde es etwas knapper. Lange kämpfte der SVM gegen den Abstieg, kam man am Schluss noch auf den 10. Tabellenplatz. Für Wolfgang Wunder übernahm am Ende der Saison der Jugendtrainer Otto Wurfbaum das Training der Aktiven.

Nach dem Abgang von vier Spielern war es sehr schwer, sportlich in der A- Klasse zu bestehen. Nachdem seine Mannschaft im März 1989 den letzten Platz belegte, legte Otto Wurfbaum das Amt des Trainers nieder. Hans Steinberger und Ernst Klaritsch übernahmen das Training, konnten aber den Abstieg nicht mehr verhindern. Als Vorletzter mit einem Abstand von 4 Punkten zu einem Nichtabstiegsplatz musste der bittere Weg in die B-Klasse angetreten werden.

Die bitterste Stunde seit Bestehen des Vereins erlebte der SV Manching in der Saison 1989/90. Nach dem Abstieg in die B-Klasse wollte man den sofortigen Wiederaufstieg schaffen. Mit Josef Bienek als Trainer sollte sich der Erfolg einstellen. Leider verletzte sich Torwart Werner Hölzl im ersten Punktspiel so schwer, dass er die ganze Saison ausfiel. Da kein gleichwertiger Ersatz vorhanden war, ging es mit wechselnden Torhütern immer weiter bergab. Im Oktober 1989 legte Josef Bienek sein Traineramt nieder. Wieder sprang Ernst Klaritsch in die Bresche. Am Ende stand aber nach einer Niederlage gegen Hettenshausen im letzten Relegationsspiel in Geisenfeld der Abstieg in die C-Klasse fest.

In der Saison 1990/91 galt es nur, schnell wieder den Aufstieg zu erreichen. Mit Wolfgang Leesch wurde ein neuer Trainer geholt. Er kam vom ESV Ingolstadt und brachte Jochen Meier und Manfred Eilzer mit nach Manching. In einer sehr durchwachsenen Saison konnte am Ende der 2. Platz hinter dem TV Vohburg erreicht werden, der zu den Relegationsspielen um den Aufstieg berechtigte. Gleich das erste Spiel gegen den drittletzten der B-Klasse Süd, dem TSV Ebenhausen, wurde in Baar mit 2:0 Toren gewonnen und damit der Aufstieg gesichert.

Die Saison 1991/92 begann wieder mit Wolfgang Leesch als Trainer, der aber aus beruflichen Gründen sehr oft fehlte und zum Jahresende ganz in die neuen Bundesländer zog. Weihnachten war man nur noch vier Punkte von einem Abstiegsrang entfernt und stand noch dazu ohne Trainer da. Doch dann konnte Georg Schmidt überraschend den Bayernliga-Torjäger Michael Binner, ein Manchinger Eigengewächs, vom MTV Ingolstadt als Spielertrainer verpflichten. Mit ihm gelang der Mannschaft eine Siegesserie, die die Elf bis in die Spitzengruppe führte. Vor dem letzten Spiel in Reichertshofen führten die Gastgeber die Tabelle mit zwei Punkten Vorsprung an. Der Binner- Truppe gelang das Kunststück, das Spiel vor über 500 Zuschauern mit 3:0 Toren zu gewinnen und damit ein Entscheidungsspiel um die Meisterschaft zu erzwingen. Vor über 1000 Zuschauern gewann der SVM auch dieses Spiel durch ein Tor von Michael Binner mit 1:0 stieg wieder in die A-Klasse auf.

Eine durchwachsene Saison 1992/93 erlebte der Aufsteiger und landete am Ende auf Platz 7.

Nach einigen Spielerabgängen vor der Saison 1993/94 hatte man Befürchtungen, wieder gegen den Abstieg kämpfen zu müssen. Doch Michael Binner formte eine Mannschaft, die am Schluss im Spitzenfeld zu finden war. Nach Abschluss der Runde stand der SVM punktgleich mit dem SV Karlshuld auf dem zweiten Tabellenplatz. Wieder musste ein Entscheidungsspiel durchgeführt werden. Doch anstatt das Spiel nach Baar zu verlegen, wo bestimmt 1500 Zuschauer gekommen wären, wurde vom Verband Pfaffenhofen als Austragungsort ausgewählt. Hier verloren die Grün-Weißen vor 600 Zuschauern unglücklich mit 1:2 Toren und verpassten die Relegation um den Bezirksligaaufstieg.

Auch 1994/95 blieb Michael Binner Spielertrainer beim SV Manching. Anfangs lief es etwas zäh an, aber im Laufe der Saison kam der SV immer besser in Schwung und zum Schluss seiner Trainerzeit belegte Michael Binner mit seiner Mannschaft den hervorragenden 4. Platz in der A-Klasse.

In der Saison 1995/96 musste der neue Spielertrainer Manfred Eilzer eine neue Mannschaft formen, die den Anspruch auf ein Spitzenteam in der A-Klasse entsprach. Zu groß war der Umbruch im Team und niemand wusste, wie sich das neue Team schlagen würde. Doch im Laufe der Saison fand sich die Mannschaft immer besser zusammen und erreichte am Schluss einen unerwarteten 3. Platz.

Auch in der Saison 1996/97 blieb Manfred Eilzer Spielertrainer in Manching. Wer gedacht hatte, nach dem 3. Platz der vergangenen Saison spielt der SV Manching um die Meisterschaft, sah sich getäuscht. Am Ende reichte es zu einem gesicherten 7. Tabellenplatz.

Noch ein weiteres Jahr blieb Manfred Eilzer in Manching tätig. Durch ständige Ausfälle in der Mannschaft (Verletzungen, berufliche Abwesenheiten, Schulungen) konnte am Ende nur der 5. Tabellenplatz belegt werden.

Die Saison 1998/99 brachte einen Trainertausch. Vom TSV Hohenwart kam Günter Halbich, Manfred Eilzer wechselte zu den Paartalern. Günter Halbich war bereits Ende der achtziger Jahre in Manching als Spieler tätig. In dieser Saison wurde eine neue Punkteregelung eingeführt. Für einen Sieg gab es drei Punkte, ein Unentschieden brachte einen Punkt. Obwohl die Mannschaft um Spielertrainer Günter Halbig in der Rückrunde lange an der Spitze stand, ging am Schluss die Kraft aus. In den letzten drei Spielen holten die Grünhemden nur zwei Punkte und rutschten auf Rang 3 ab.

Auch in der Saison 1999/2000 blieb Günter Halbich Spielertrainer. Die A-Klasse wurde in Kreisliga umbenannt. Die Saison lief nicht so erfreulich wie die vorhergehende und es wurde nur der 11. Platz erreicht, wobei der Klassenerhalt erst im letzten Spiel durch einen 4:1 Erfolg über den TSV Etting erreicht werden konnte.