Grün-Weiß-Ball: Tolle Stimmung im vollbesetzten Vereinsheim PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 12. Februar 2009 um 08:28

„Ausverkauft!“ Innerhalb weniger Minuten waren am ersten Vorverkaufstag alle Karten für den traditionellen Grün-Weiß-Ball des SV vergriffen. Die Organisatoren Kurt Süßmeier und Walter Göppel hatten sich einiges einfallen lassen und die Gaststätte und die Umkleideräume zu einem Faschingssaal mit Bar umgebaut. Im Saal sorgte die vom Barthelmarkt bekannte Band „Alley Cats“ mit toller Musik dafür, dass die Tanzfläche stets voll gefüllt war und die zahlreichen Tänzer ins Schwitzen kamen. In der Bar herrschte Hochbetrieb dank Disco mit DJ Andi, der „heiße Scheiben“ auflegte, die besonders die jüngeren Faschingsgäste begeisterten. Erfreulich auch, dass fast alle Ballbesucher sich phantasievoll maskiert hatten, und so von Anfang an eine super Stimmung herrschte. Der erste Höhepunkt war der Auftritt der SV- Faschingsgesellschaft „Man-schluckt-so“.

 

Angeführt von Hofmarschall Herbert Nerb, der es sich trotz des kürzlich errungen Bürgermeisteramtes nicht nehmen ließ, auch im 5. Jahr durch das Manschluktso- Programm zu führen, entführten die Gardeburschen das Publikum in den Wilden Westen. Zunächst führten die „Indianer“ einen Kriegstanz um den Marterpfahl auf, um dann mit Martin Lang und Helmut Mayer zwei verdiente SVler gefangen zu nehmen. Diese wurden jedoch nicht skalpiert, sondern erhielten den Manschluktso-Orden. Die Verdienste der Ordensempfänger wurden vom „Indianerhäuptling“ Bernd Winkelbeiner auf Indianisch geschildert. Hofmarschall Herbert Nerb wusste diese witzig zu übersetzen und hatte damit die Lacher auf seiner Seite. Schließlich wurden die Gefangenen tänzerisch von den „Cowboys“ befreit. Am Ende des vielumjubelten Showprogramms tanzten dann Cowboys und Indianer einträchtig zusammen. Der Manschluktso- Schlachtruf „Weizen – lafft scho, Helles- lafft scho, Pils- lafft scho“, hallte unzählige Male durch den Saal. Später folgte dann der Auftritt von den echten „Manschukanern“. Das Prinzenpaar Hanswerner I. und Ramona I. und die Garde, in der mehrere Grün- Weiße tanzen, hatten sozusagen ein Heimspiel und wurden immer wieder vom tosenden Publikum angefeuert. Mit donnerndem Applaus wurden die Vorführungen von Prinzenpaar und Garde begleitet und erst nach der dritten Zugabe gab sich das begeisterte Publikum zufrieden. Nach dem Manschuko- Auftritt feierten die Grün- Weißen Maschkerer noch ausgelassen bis in die frühen Morgenstunden weiter.