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Die Manchinger Radsportfreunde machten eine Fahrt durch den Feiertag verlängertes Wochenende in den Chiemgau PDF Drucken E-Mail
Montag, 21. November 2011 um 20:44

Vom 13.-15.August führte die Fahrt nach Palling in der Nähe von Traunreut. Mit von der Partie waren Ernst Klaritsch, Peter Lange, Rolf Mittasch, Werner Schmid, Georg Schmidt, Hans Schweiger, Hans Steinberger und Werner Wowra. Dazu waren noch dabei der Thomas Schmidt aus Wien, der Stefan Laubenbacher aus Landshut und der Thomas Streich aus München. Dabei war auch unser Fremdenführer Rudi Frey aus Ernsgaden, der Jahre im Chiemgau gewohnt hat und die Strecken dort sehr gut kannte.

Samstag am Morgen begann die Fahrt bei Regen mit den Rennrädern auf einem Anhänger platziert in Richtung Palling. Dort angekommen hörte der Regen auf und nach der Zimmerbelegung „Beim Michlwirt“ konnte gegen 11 Uhr die erste Fahrt beginnen. Die führte über Traunreut, und Traunstein rauf zum Hochberg. Bei herrlicher Sicht über den Chiemgau und den Chiemsee wurde die erste Abfahrt in Angriff genommen. Doch gleich folgte die Auffahrt zum nächsten Gipfel über Feilenreit und Hammer. Die Abfahrt bei einem 14%igen Gefälle war dann sehr rasant. Über Teisendorf ging die Fahrt weiter nach Laufen an die Grenze zu Österreich. Hier wurde die Salzach auf der historischen Brücke aus der Kaiserzeit nach Oberndorf überquert. Zuerst wurde die „Stille Nacht-Kapelle besichtigt(Stille Nacht, Heilige Nacht wurde dort getextet und komponiert)und anschließend die“ Maria-Bühel-Wallfahrtskirche“ angesehen. Weiter ging die Fahrt durch Oberösterreich bis zum Grenzübergang nach Tittmoning. Wieder auf bayerischem Boden wurde das Salzachtal verlassen und es ging bergauf zur Pallinger Hochebene. Der erste Tag war mit 120 Km ganz schön ausgefüllt.

Der Sonntag war für die „Königsetappe“ vorgesehen. Ab 9:30 Uhr ging es kreuz und quer, hügelig rauf und runter am Hügelkamm des Teisenbergs vorbei bis Teisendorf. Kurz vor Anger kam der erste richtige Hügel hinauf nach Oberhögl und wieder hinunter nach Piding. Von dort über die Sallach nach Bad Reichenhall zum Schlossgut Marzing. Danach kam der zweite richtige Hügel am Fuße des Unterbergs entlang nach Fürstenbrunn. Nachdem es an Salzburg vorbei ging, kam der Anstieg zum Geisberg. Bei Temperaturen über 30 Grad begann der Aufstieg, der auf den ersten 2 Km 8-12 % Steigung doch schon etwas hart war. die nächsten 6 Km bis zur Zistleralm waren etwas gemäßigter, doch auch hier waren 6 -10 % zu überwinden. Der härteste Teil aber waren die letzten beiden Kilometer, die eine dauerhafte Steigung von 12-15 % bis zur Geisbergspitze auf 1288m aufwies. Doch der oben vorhandende Rundblick über den Chiemgau und das Salzburger Land entschädigte für die Anstrengungen des Aufstieges. Nach einer schnellen Abfahrt ,hier wies der Tachometer eine Geschwindigkeit bis zu 86 Km/h auf, war man schnell wieder im Tal. Wieder in Salzburg angekommen ging es an der Salzach entlang bis Freilassing. Zwischen Wagingersee und Tachingersee ging es wieder auf die Pallinger Hochebene zurück zur Ausgangsstation, die dann endlich gegen 20 Uhr erreicht wurde. Die Fahrtstrecke hatte 150 Km bei über 2000 Höhenmeteren.

Am Montag setzte der Regen ein, das die geplante Fahrt dann ausfiel und die Heimreise wieder bei strömenden Regen angetreten wurde.

Diese Fahrt wurde eine Woche später bei uns zuhause nachgeholt. Hier ging die Fahrt über Forchheim, Tettenwang und Gut Schwaben ins Altmühltal. In Essing begann der Aufstieg nach Randeck. Von Randeck führte die Strecke über Painten nach Deuerling und auf einer anderen Strecke zurück über Painten nach Essing. Durchs Altmühltal bis Riedenburg und dann durchs Schambachtal bis Altmannstein und wieder nach Dolling und Kösching ging die Fahrt nach 145 Km wieder zu Ende. Es waren 3 schöne Fahrten,die die Radsportfreunde ohne Unfall und Pannen hier erlebt haben.

Am Sonntag,25.Sept. wurde die alljährliche Fahrt nach Altötting duchgeführt.Bei „Nacht und Nebel“ war der Start morgens 6:30 Uhr. Über Wolnzach, Au, Nandlstadt, Moosburg, Taufkirchen, Buchbach, Ampfing und Mühldorf wurde das Ziel im Laufe des Vormittags erreicht. Doch hier war der Marienplatz voll von einigen Hundert Motorrädern, die dann alle bei einer Vorbeifahrt von einem Geistlichen gesegnet wurden. Anschließend wurde auch die Rennradgruppe des SV Manching von dem begeisterten

Rennrad fahrenden Pfarrer mit den besten Glückwünschen für die Weiterfahrt gesegnet. Nach dem Besuch in der Basilika und einer kurzen Pause ging die Fahrt weiter nach Dorfen. Kurz vor Dorfen war dann noch eine Einkehr beim „Wirt z`Loh“. Ab Dorfen wurde dann mit dem Zug die Heimreise angetreten. Ein Abenteuer erwartete die Gruppe noch beim Aussteigen am neuen Bahnhof in Ebenhausen. Hier führt nur noch eine Strasse auf die B 13 und da musste die Gruppe bei einbrechender Dämmerung auf der doch sehr stark befahrenden Bundesstrasse die Heimfahrt auf den letzten Kilometern antreten, Gegen 19:30 Uhr waren dann alle ohne Unfall oder Panne wieder zuhause.

Ab Oktober fällt das Mittwochtraining wegen der früh einbrechenden Finsternis aus.

Die Samstagfahrten beginnen ab Oktober 13:30Uhr.

Am Mittwoch, den 5. Oktober wurde mit 6 Mann noch eine weitere Fahrt im Alpenvorland durchgeführt.

Mit den Autos ging es nach Miesbach. Ab Miesbach ging die Fahrt mit den Rennrädern weiter über Hausham an den Schliersee. Hier ging es an der Westseite des See`s entlang bis Neuhaus. Danach führte die Strasse rechts ab auf den Spitzingsattel und anschließend runter zum See. Nach kurzem Aufenthalt führte der Weg über die kleine Mautstrasse hinunter nach Vallepp mit Einkehr auf der Moni-Alm. Weiter ging die Fahrt Richtung Tegernsee. An der Westseite entlang durch Bad Wiessee wurde der umfahren um dann nochmals den Schliersee zu umrunden. Zum Schluß führte der Weg wieder über Hausham nach Miesbach. Nach 90 gefahrenen Kilometern und 1500 Höhenmetern wurden die Räder wieder auf dem Anhänger positioniert und die Heimreise angetreten. Alle waren sich einig, es war eine wunderbare Abschlußfahrt zum Ende des Jahres.