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VonAndreas Weindl

SV Manching trotzt starken Jetzendorfern ein Unentschieden ab

Mit einem 0:0 Unentschieden endete die Partie zwischen dem SV Manching und dem TSV Jetzendorf.

„Es war ein glücklicher Punkt für uns“, gestand Manchings Trainer Florian Stegmeier nach dem Spiel ein. „Es war zwar unser Matchplan, tief zu stehen und Jetzendorf das Spiel zu überlasssen. Aber in der ersten Hälfte haben wir die Gäste durch individuelle Fehler zu Chancen verholfen, die diese zum Glück nicht genutzt haben. Im zweiten Spielabschnitt haben wir das besser gemacht und uns den Punkt erkämpft. “

Von Anfang an übernahm der Tabellenzweite aus dem Landkreis-Süden das Spielgeschehen in die Hand und Manchings Keeper Bernhard Feil musste bereits in der 4. Minute gegen den freistehend zum Abschluss kommenden Marc Peuker klären. 5 Minuten später hätte Alexander Schäffler die Gäste in Führung bringen müssen, aber er scheiterte erneut am glänzend aufgelegten Bernhard Feil. In der 15. Minute rettete Jonas Prawda gerade noch vor dem einschussbereiten Maximilian Kreitmair.

Die Einheimischen überstanden mit viel Glück die ersten 20 Minuten und konnten in der Vorwärtsbewegung aber keine Nadelstiche setzen. Immer wieder wurden im Mittelfeld Fehlpässe produziert oder die aufmerksame Jetzendorfer Abwehr stand sicher. In der 35. Minute zog erneut Maximilian Kreitmair von der Strafraumkante ab, der Ball zischte knapp neben das Manchinger Gehäuse. Die erste und einzige Manchinger Offensivaktion in der ersten Hälfte hatte Rainer Meisinger in der 43. Minute, als er aus 30m abzog, aber das Ziel um wenige Zentimeter verfehlte.

Nach der Halbzeitpause sahen die 150 Zuschauer ein etwas ausgeglicheneres Spiel. Zwar war der Landesligaabsteiger weiterhin feldüberlegen, aber die Manchinger Defensive gestattete nicht mehr so viele Gelegenheiten für die Gäste. In der 50. Minute kam Martin Öttl nach einem Freistoß für die Jetzendorfer zum Kopfball, zielte aber über den Kasten. Einen vielversprechenden Konter starteten die Grünhemden in der 57. Minute, aber Benedikt Vollnhals blieb an der Abwehr der Gäste hängen. Mit zunehmender Spielzeit neutralisierten sich beide Mannschaften im Mittelfeld.

Nachdem die Gäste in der 85. Minute durch Stefan Nefzger eine Chance vergaben und auch ein Kopfball der Gäste nicht im, sondern auf dem Tornetz landete (89.), blieb es beim zwar glücklichen, aber gerechten Unentschieden.

VonAndreas Weindl

Rückschlag für den SV Manching

Mit 2:4 (1:1)- Toren verlor der SV Manching sein Heimspiel gegen den VfB Eichstätt 2.

„Das war eine bittere Niederlage“, sagte Manchings Trainer Florian Stegmeier nach dem Spiel. „Spielerisch waren wir eigentlich ganz gut. Aber individuelle Fehler haben uns immer wieder zurückgeworfen und dann ist es schwer, zurückzukommen. In Sachen Einsatzwillen und Kampfbereitschaft war uns Eichstätt heute überlegen. “

In der ersten Viertelstunde spielte sich das Geschehen überwiegend im Mittelfeld ab. Zunächst hatten die Einheimischen ein kleines Übergewicht in Sachen Ballbesitz, die Gäste standen tief und versuchten ihr Heil über schnelles Umschaltspiel nach Ballverlusten der Manchinger. Und diese Taktik hatte in der 19. Minute Erfolg. Nach einer Balleroberung spielten die Eichstätter in die Spitze zu Stürmer Mamadou Diallo, Manchings Pedro Silva Da Wiedl konnte den Sturmtank per Pressschlag zwar noch stoppen, der Ball kam aber zu Niklas Walter, der aus 18m abzog und genau in den Winkel zum 0:1 traf. Dieser Treffer spielte der Regionalliga-Reserve in die Karten, die sich fortan noch weiter zurückzogen.

Die Grün-Weißen kombinierten zwar gut bis zum Strafraum, aber der letzte Pass wollte nicht gelingen und so dauerte es bis zur 28. Minute, als Said Magomedov bei einer Flanke zum Kopfball kam, der aber Max Dörfler im Kasten der Gäste keine Schwierigkeiten bereitete. In der 38. Minute kombinierten sich Rainer Meisinger und Tim Schmidt per doppeltem Doppelpass in den gegnerischen Strafraum, aber der Torschuss von Rainer Meisinger konnte im letzten Moment verhindert werden. In der 41. Minute hatten die Bemühungen der Grünhemden endlich Erfolg. Bei einer Flanke von Johann Rybalko stieg Mittelstürmer Benedikt Vollnhals am höchsten und köpfte zum hochverdienten 1:1 Ausgleich ein. In der Halbzeitpause warnte der sportliche Leiter Cenker Oguz noch: „Wir müssen aufpassen, denn Eichstätt ist bei Standards und Kontern sehr effektiv.“

Und damit sollte er Recht behalten. Zwar legten seine grün-weißen Mannen gleich munter los – Thomas Schreiner kam aus spitzem Winkel aus 10m zum Abschluss und Max Dörfler klärte zur Ecke – aber die Gäste blieben bei Kontern stets gefährlich. In der 50. Minute war es Johannes Mayer, der sich im Zweikampf durchsetzte aber freistehend vor Manchings Keeper Bernhard Feil zu schwach abschloss. In der 63. Minute kam auf der Gegenseite Said Magomedov aus 14m zum Abschluss, aber Max Dörfler war zur Stelle. Eine Minute später erhielten die Gäste einen Freistoß, einen Standard, vor dem Cenker Oguz gewarnt hatte. Bastian Bösl schoss aus 28m aufs Tor und da die Mauer der Gastgeber den Ball passieren ließ und der Ball somit für Bernhard Feil zu spät zu sehen war, zappelte die Kugel zum 1:2 im Netz der Manchinger.

Abermals mussten die Grünhemden einem Rückstand hinterherlaufen und Eichstätt konnte sich noch mehr aufs Kontern konzentrieren. So wie in der 71. Minute, als Mamadou Diallo durch war, aber Bernhard Feil geschickt den Winkel verkürzte und abwehren konnte. Im Gegenzug spielten die Grün-Weißen schnell nach vorne, Johann Rybalko flankte nach innen, wo sich Said Magomedov von seinem Gegenspieler löste und per Kopf zum vielumjubelten 2:2 Ausgleich einköpfte (72.).  Doch die Freude der Gastgeber währte nur 6 Minuten.

Wieder spielten die Eichstätter nach Balleroberung den Ball in die Spitze zu Niklas Walter, Bernard Feil eilte aus dem Kasten, kam aber beim Abwehrversuch zu spät und holte den Gästespieler von den Beinen. Den fälligen Strafstoß verwandelte Bastian Bösl zum 2:3 für Eichstätt. In den Schlussminuten belagerten die Stegmeier-Schützlinge geradezu den Eichstätter Strafraum, aber die Gäste verteidigten mit Mann und Maus. In der Nachspielzeit leisteten sich die weit aufgerückten Einheimischen einen Fehlpass und bei dem sich ergebenden Konter konnte Mamadou Diallo aus 14m zum 2:4 Endstand einschießen. „Anscheinend sind wir die launische Diva in dieser Saison. Auf ein überragendes Spiel folgt sofort der Rückschlag,“ so der Kommentar von Manchings Vorstand Raimund Lögl.

VonAndreas Weindl

SV Manching dreht Spiel und siegt gegen den Tabellenführer

Mit 3:2 (0:1)- Toren gewann der SV Manching gegen den Spitzenreiter ASV Dachau.

„Heute haben wir den größeren Siegeswillen gehabt“, freute sich Manchings Trainer Florian Stegmeier über den Coup gegen die bis dato verlustpunktfreien Dachauer. „Wir haben in der Halbzeit umgestellt und über den Kampf zum Spiel gefunden“.

Bei herrlichem Sommerwetter tasteten sich beide Mannschaften in der Anfangsphase zunächst ab. Viel spielte sich vor den 120 Zuschauern im Mittelfeld ab. Beide Mannschaften standen in der Abwehr sicher und konnten nach Ballverlust die Kugel bald wieder zurückerobern. Nach 15 Minuten übernahmen die technisch versierten Gäste immer mehr die Spielführung. Die Grünhemden bekamen kaum noch Zugriff auf ihre Gegenspieler und wurden immer mehr in die eigene Hälfte gedrängt.

In der 22. Minute zog Andraes Roth aus 25m in zentraler Position ab und der Schuss schlug unhaltbar zum 0:1 im Winkel ein. In der Folgezeit verwaltete der Spitzenreiter seine Führung und die Einheimischen liefen sich immer wieder in der sicheren Dachauer Abwehr fest. In der 31. Minute spitzelte Bernhard Vollnhals in eine verunglückte Rückgabe, aber Dachaus Keeper Korbinian Dietrich konnte abwehren.

Nach dem Wechsel kam eine verwandelte Manchinger Elf aus der Kabine. Viel aggressiver in den Zweikämpfen, aber auch mutig, mal riskante Pässe zu spielen und vor allem kombinationssicherer als in der ersten Hälfte. In der 50. Minute eroberten die Grün-Weißen den Ball in der gegnerischen Hälfte, Tim Schmitt ließ den Ball zu Denis Szeferovic prallen, dieser spielte den Ball nach links zum lauernden Jonas Prawda, der in den Strafraum eindrang und aus 14m zum 1:1 Ausgleich traf. Fast hätten die Gäste im Gegenzug die erneute Führung erzielt, aber Keeper Bernhard Feil verkürzte den Winkel und so musste der Dachauer Stürmer wieder abdrehen.

In der 61. Minute erkämpfte sich Tim Schmidt einen verunglückten Rückpass, und erzielte aus 22m am herauslaufenden Dachauer Torwart die 2:1 Führung. Und es kam noch besser für die Gastgeber. Erneut war es Tim Schmidt, der nach einer Balleroberung durch Thomas Schreiner und dessen schnellen Zuspiel alleine auf Korbinian Dietrich zulaufen konnte und mit einem Flachschuss aus 20m zum vorentscheidenden 3:1 traf (72.).

In der Schlussphase musste die Stegmeier-Elf noch um den Sieg zittern. In der 89. Minute foulte Jonas Prawda unnötig seinen Gegenspieler im Strafraum und den fälligen Strafstoß verwandelte Andreas Roth sicher zum 3:2 Anschlusstreffer. In der 5minütigen Nachspielzeit verteidigten die Einheimischen mit Mann und Maus und konnten den Dachauern die erste Niederlage zufügen.

VonAndreas Weindl

Rückschlag für den SV Manching

Mit 0:1 (0:0)- Toren verlor der SV Manching sein Auswärtsspiel bei der SpVgg Feldmoching.

„Das war heute eine bittere Niederlage“, sagte Manchings Trainer Florian Stegmeier nach dem Spiel. „Meine Jungs haben ein richtig gutes Spiel abgeliefert und hätten sich aufgrund der kämpferischen Einstellung einen Punkt verdient“.

Bei Dauerregen wraen die Grünhemden von Anfang an spielbestimmend. In der 10. Minute schoss Rainer Meisinger einen Freistoss aus 23m an den Pfosten, sechs Minuten Später prallte ein Kopfball von Said Magomedov an den Querbalken. Mit etwas Glück hätten die Gäste bereits früh führen können.

Im weiteren Spielverlauf hatten dann noch Said Magomedov, Rainer Meisinger, Tim Schmidt und Thomas Schreiner gute Möglichkeiten, die Führung zu erzielen, aber das Tor wollte nicht fallen. Feldmoching war hingegen nur bei Standards gefährlich, doch die Manchinger Defensive war stets im Bilde. Mit zunehmender Spielzeit wurde es immer schwieriger, auf dem tiefen Geläuf Fußball zu spielen. Die Einheimischen hatten schon überlegt, das Spiel auf dem Kunstrasen auszutragen, entschieden sich aber 30 Minuten vor Spielbeginn doch für den Naturrasen.

Für die Grün-Weißen kam jedoch eine alte Fußball-Weisheit zum Tragen: Wenn Du vorne nicht triffst, bekommst Du hinten einen rein! In der 68. Minute verloren die Gäste im Mittelfeld den Ball, Cihan Öztürk zog aus 20m ab und auf dem nassen Boden pitschte das Leder zum 1:0 flach ins lange Eck. Die Stegmeier-Elf packte in der Schlussphase die Brechstange aus, aber ein Treffer wollte an diesem gebrauchten Tag nicht gelingen. Es blieb beim schmeichelhaften 1:0 für die Gastgeber. So verharrt der SVM weiter im Mittelfeld der Tabelle.

Nächste Woche kommt der Primus ASV Dachau ins Manchinger Stadion. Dann soll die weiße Weste des Tabellenführers Flecken bekommen.

VonAndreas Weindl

SV Manching siegt im rassigen Derby

Mit 2:1 (1:0)- Toren gewann der SV Manching das Derby beim SV Kasing.

„Wir haben heute sehr glücklich gewonnen“, sagte Manchings Trainer Florian Stegmeier nach dem Spiel. „Kasing hätte ein Unentschieden verdient gehabt. Aber meine Mannschaft hat Wille, Moral und Einsatz gezeigt“, lobte der Trainer  

Vor über 300 Zuschauern mussten die Grünhemden urlaubs-und verletzungsbedingt auf 7 Spieler verzichten, mit Nicholas Henning, Thomas Frank und Tobias Lang standen sogar drei Spieler der 2. Mannschaft im Kader. Das „letzte“ Aufgebot aber hängte sich von der ersten Minute an voll rein und musste in der Anfangszeit Schwerstarbeit verrichten, um die stürmischen Angriffe der Kasinger abzuwehren.

Beim Aufsteiger standen mit Fabian Burchard, Stefan Schauer, Patrick Palfy, Nikita Müller und Jan Witek immerhin 5 Ex-Manchinger in der Startelf. Patrick Palfy war es auch, der mit einer ersten Chance am Manchinger Keeper Bernhard Feil scheiterte (5.). Nachdem die Anfangsoffensive der Gastgeber verpuffte, starteten die Grünhemden ihre Offensivbemühungen.

Nachdem Said Magomedovs Volleyabnahme zur Ecke abgewehrt werden konnte (12.), war es Rainer Meisinger, der aus 20m platziert aufs Tor schoss. Das Leder prallte flach an den linken Innenpfosten und trudelte zum 0:1 ins Netz (15.). Der Treffer zeigte bei den Kasingern Wirkung und nun spielte nur noch der SVM. In der 25. Minute setzte sich Rainer Meisinger auf der linken Seite durch, seinen Querpass erreichte Josef Huber, der freistehend aus 14m über das Kasinger Tor bolzte. Da war mehr drin! Eine Minute später vergab der glücklose Manchinger Torjäger Benedikt Vollnhals das vorentscheidende 0:2, als er nach eine Kasinger Fehlpass aus 20m das leere Tor nicht traf. Dieser Fehlschuss gab den Einheimischen wieder Auftrieb und in der 31. Minute zog Stefan Schauer aus der 2. Reihe ab, sein Schuss wurde aber zur Ecke abgewehrt. Zwei Minuten später war Bernhard Feil auf dem Posten, als er einen sehenswerten Fallrückzieher von Partick Palfy parierte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatte dann noch Jan Witek die Ausgleichchance auf dem Fuss, aber erneut hielt Bernhard Feil seinen Kasten sauber.

Nach dem Wechsel sorgte der eingewechselte Tim Schmidt für das vorentscheidende 0:2, als er nach einer Manchinger Ecke aus 6m den Ball über die Linie drückte (55.). Doch der Aufsteiger gab sich noch nicht geschlagen. 5 Minuten später gab es einen umstrittenen Foulelfmeter für Kasing. Faruk Rencber grätschte beim Zweikampf im Strafraum den Ball zur Ecke, doch Patrick Palfy ließ sich fallen und Schiedsrichter Christian Schunke zeigte zur Freude des fanatischen Kasinger Anhangs auf den Punkt. Kasings Spielertrainer Fabian Reichenberger trat an, Bernhard Feil ahnte zwar die Ecke, aber der Schuss war platziert und unhaltbar – nur noch 1:2.

Nun starteten die Gastgeber einen Sturmlauf und wollten unbedingt den Ausgleich. Nach einem Fehlpass von Faruk Rencber konnten die Manchinger den Schuss von Nikta Müller gerade noch zur Ecke abwehren (65.). Der SVM wurde immer mehr in die eigene Hälfte gedrängt, Entlastungsangriffe und Konter verpufften meistens wirkungslos. In der 73. Minute konnte Rainer Meisinger dennoch in den Strafraum eindringen, seine Schuss aus 15m wehrte Kasings Keeper Patrick Lücking ab. Zwei Minuten später musste auf der anderen Seite Josef Huber für seinen bereits geschlagenen Torhüter den Ball von der Linie kratzen. Dann köpfte Stefan Schauer gefährlich aufs Tor, aber die Kugel flog über das Gebälk (85.).

In der 88. Minute hatten die Kasinger Fans den Torschrei auf den Lippen, als erneut Stefan Schauer aus der 2. Reihe abzog, doch Teufelskerl Bernhard Feil faustete den Ball aus dem Winkel. Bis zum Schlusspfiff in der 95. Minute verteidigten die Grün-Weißen ihren Vorsprung mit Mann und Maus und gingen als glückliche Sieger strahlend vom Platz.