Andreas Weindl, Autor bei SV Manching e.V.

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VonAndreas Weindl

Manching beendet Sieglosserie

Mit 2:0 (2:0) Toren gewann der SV Manching bei der SpVgg Kammerberg

„Wir haben absolut verdient gewonnen“, zeigte sich SVM-Coach Florian Stegmeier nach zuletzt fünf sieglosen Partien hochzufrieden. „Bei einer besseren Chancenverwertung hätten der Sieg sogar höher ausfallen können.“

Mann des Tages auf Seiten der Gäste war Torjäger Benedikt Vollnhals mit einem Doppelpack. Für den 26 jährigen waren es bereits die Saisontreffer 13 und 14. In der 35. Minute verwandelte Vollnhals einen an ihm selbst verursachten Foulelfmeter zur 1:0 Führung für den SVM. In der 42. Minute vollstreckte er einen guten Steilpass von Ousseynou Tamba, nachdem dieser von Faruk Rencber gut in Szene gesetzt worden war. Zwischen den beiden Toren traf Vollnhals  nach einer Ecke per Kopf auch noch die Latte.

Schon vor seinen Toren hatte der Manchinger Torgarant die eine oder andere Möglichkeit vergeben. „Dabei hat er sich zwei Mal sehr gut in Eins – gegen – Eins – Situationen durchgesetzt. Insgesamt hat er ein gutes Spiel gemacht,“ lobte Stegmeier.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Kammerberg wie erwartet den Druck und machte zugleich mehr und mehr auf, was den Manchingern Kontermöglichkeiten bot. Allerdings wurden die Überzahlsituationen viel zu leichtfertig verspielt. Nachdem Vollnhals und Niklas Schabenberger scheiterten, hätte der kurz davor eingewechselte Reserve-Spielertrainer Christopher Haas per Lupfer fast das 3:0 erzielt – wenn nicht SpVgg-Keeper Stefan Fängewitsch außerhalb des Sechzehnmeterraumes regelwidrig mit der Hand geklärt hätte (75.). Folgerichtig zeigte Schiedsrichter Alexander Kaindl dem Keeper nach dieser Szene die rote Karte. Trotz numerischer Überlegenheit gelang dem SVM auch in der Schlussviertelstunde kein Treffer mehr.

Letztendlich war Stegmeier nicht nur mit dem Ergebnis, sondern auch mit der Leistung seines Teams zufrieden – zumal Baha Asici (krank) und Thoma Schreiner (beruflich verhindert) kurzfristig ersetzt werden mussten. Zu allem Überfluss musste Johannes Dexl in der Anfangsphase nach einem rüden Foulspiel auf Höhe der Mittellinie den Platz verlassen. Für ihn kam Christoph Handl zu seinem 3. Bezirksliga-Einsatz und spielte laut Stegmeier „hervorragend“.

Quelle: Norbert Dengler, DonauKurier
VonAndreas Weindl

Die Luft ist raus- SVM nur Remis

Mit 2:2 (0:2) Toren trennten sich der SV Manching und der SV Palzing im Spiel der Bezirksliga Nord.

„Die erste Hälfte haben wir die bisher schwächste Leistung in der Rückrunde gezeigt“, so bilanzierte SVM-Coach Florian Stegmeier nach dem Spiel. „Aber in der 2. Halbzeit haben wir Moral gezeigt und mit ein wenig Glück hätten wir sogar gewinnen können.“

Vor knapp 100 Zuschauer waren die ersatzgeschwächten Manchinger (Meisinger, da Wiedl, Prawda verletzt) zunächst spielbestimmend. In der 3. Minute zog Benedikt Vollnhals aus 14maus der Drehung ab, scheiterte aber an Palzings Keeper Christian Berghammer. Dann schoss Johannes Dexl aus 25m knapp über das Gästetor (14.). In der 21. Minute tankte sich Johannes Dexl im Strafraum durch, sein Schuss war aber zu zentral, so dass Christian Berghammer parieren konnte.

In der 23. Minute dann die kalte Dusche für die Einheimischen. Eine Palzinger Ecke konnte nicht geklärt werden, der Ball kam zu Fabian Radlmeier, der die Kugel volley nahm und aus 12m zum 0:1 einnetzte. Wieder einmal mussten die Grün-Weißen einem Rückstand hinterherlaufen und wurden dadurch noch unsicherer. In der 34. Minute wurde im Mittelfeld nach ungenauem Zuspiel der Ball verloren, das Leder kam zu Fabian Radlmeier, der am Sechzehner einfach einmal draufhielt und die Kugel zum 0:2 in den Winkel versenkte. Bis zur Halbzeit hatte nur noch Johannes Dexl eine Torchance, er scheiterte aber erneut am Gästetorwart.

Nach der Kabinenpredigt zeigten die Gastgeber ein neues Gesicht. In der 50. Minute wurde Benedikt Vollnhals steil geschickt, doch sein Schuss aus 14m ging haarscharf am Kasten vorbei. Den 1:2 Anschlusstreffer markierte der Manchinger Mittelstürmer in der 60. Minute, als er eine Flanke von Johann Rybalko aus 8m per Flugkopfball über die Linie drückte.

Fortan übten die Manchinger einen enormen Druck auf die Gäste aus, die zeitweilig nicht mehr über die Mittellinie kamen. In der 69. Minute hatte Johannes Dexl sein Visier zu hoch eingestellt. Dann hatte Thomas Schreiner drei Mal Pech.  Erst setzte er einen Heber auf die Latte des Gästetores (72.), dann schlenzte er die Kugel aus 15m an den Pfosten (81.) und schließlich scheiterte er aus 7m am überragend haltenden Christian Berghammer (84.). Die Grünhemden warfen nun alles nach vorne und in der 91. Minute gelang endlich der verdiente Ausgleich, als Benni Vollnhals einen Querpass aus 5m ins Tor bugsierte. Nach 4 Niederlagen in Folge konnte damit wenigstens mal wieder ein Punkt gerettet werden. 

Quelle: Norbert Dengler, DonauKurier
VonAndreas Weindl

SVM kann nicht mehr gewinnen 

Mit 0:3 (0:2) Toren unterlag der SV Manching beim SV Nord Lerchenau und kassierte damit die dritte Pleite innerhalb von 10 Tagen.

„Vorne ist das Tor wie zugenagelt und hinten legen wir uns die Dinger selber rein“, so brachte SVM-Coach Florian Stegmeier die zehnte Saisonniederlage auf den Punkt.

Im ersten Durchgang stand Pedro Silva da Wiedl gleich zwei Mal unfreiwillig im Mittelpunkt und wurde vom Unglücksraben auch noch zum Pechvogel. Beim ersten Mal konnte er einen Flankenball in den Manchinger Sechzehnmeterraum nicht entscheidend klären, obwohl er völlig unbedrängt war. Der 21 jährige traf den Ball nur mit den Stollen, so dass Ex-Profi Karlheinz Lappe zum Abschluss kam und beim Zweikampf clever zu Boden ging. Die Folge war ein Elfmeter, den Stephan Hagleitner verwandelte (8. Minute). Mit dem Halbzeitpfiff verlor Silva da Wiedl das entscheidende Laufduell – allerdings musste er den Sprint wegen einer Muskelverletzung abbrechen. „Ich hoffe, dass es nur eine Zerrung ist“, sagt Stegmeier. So also stand Martin Angermeier nach einem Querpass  blank und erhöhte auf 2:0.

Schon in der 25. Minute musste Stegmeier seinen Mittelfeldtaktgeber Rainer Meisinger wegen einer Muskelverletzung vom Platz nehmen. „Wir haben trotz alledem im ersten Spielabschnitt eine ordentliche Partie abgeliefert und auch im zweiten Abschnitt war es kein schlechtes Spiel von uns. Dann aber sind wir ausgekontert worden“, berichtet der SVM-Coach. Lazar Cavnic machte mit dem 3:0 alles klar (75.). Auf der Gegenseite scheiterte Baha Asici mit einem Foulelfmeter an SV- Keeper Matthias Angermeier (77.). Thomas Schreiner traf kurz darauf die Latte. „Wir haben uns wieder einmal selbst geschlagen“, bilanzierte der Manchinger Trainer.

Quelle: Norbert Dengler, DonauKurier
VonAndreas Weindl

SVM geht erneut leer aus 

Mit 1:2 (0:12) Toren unterlag der SV Manching im Nachholspiel beim ASV Dachau.

„Es ist zum wahnsinnig werden“, sagte Manchings Trainer Florian Stegmeier nach dem Spiel. „ Die Jungs haben sowohl mit als auch gegen den Ball ein Bomben-Spiel gemacht. Unser Manko ist einmal mehr die Chancenverwertung.“

Die Dachauer gingen bereits  in der 9. Minute mit 1:0 in Führung. Ein Schlenzer von Antonio Jara Anreu wurde noch von Pedro Silva da Wiedl abgefälscht und so landete die Kugel unglücklich im Netz. Zum eigenen Unvermögen bei den zahlreichen Chancen kam aber auch noch Pech hinzu: In der 25. Minute setzte Benedikt Vollnhals einen Kopfball nach einer Ecke an die Latte und in der 36. Mimnute traf der Manchinger Trorjäger nach Flanke von Rainer Meisinger nur den Pfosten. „Wir waren auch im zweiten Durchgang ganz klar besser. Wir waren aggressiv und giftig in den Zweikämpfen,“ meinte Stegmeier.

Das nächste Tor erzielten aber die Hausherren, als ein Freistoss aus dem Halbfeld über alle hinwegflog und Christoph Krüger die Kugel über die Linie drückte (68.). Trotz der scheinbaren Entscheidung spielte der SVM weiterhin gut mit. Alleine Meisinger vergab zweimal in aussichtsreicher Position den Anschlusstreffer, der dann aber Benedikt Vollnhals gelang (78.). Zu mehr sollte es nicht mehr reichen, auch wenn bis zum Schlusspfiff die eine oder andere gute Chance zu verzeichnen war. „Irgendwie haben die Dachauer immer einen Fuß dazwischen gebracht. Uns fehlt momentan aber das nötige Quäntchen Glück“, sagt der SVM Coach und hofft, dass dies beim nächsten Spiel zurückkehrt. „Im Vergleich zum Spiel gegen Pfaffenhofen konnten wir erneut eine Schippe drauflegen. Es wird der Zeitpunkt kommen, an dem sich das Blatt zu unseren Gunsten wendet.“

Quelle: Norbert Dengler, DonauKurier
VonAndreas Weindl

SVM kassiert erneut Derby- Niederlage

Mit 1:3 (1:2) Toren unterlag der SV Manching im ersten Flutlichtspiel im Stadion gegen den FSV Pfaffenhofen.

„Ich bin wahnsinnig enttäuscht“, sagte Manchings Trainer Florian Stegmeier nach dem Spiel. „ Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht und uns für unseren Aufwand nicht belohnt. Uns fehlt zur Zeit das Spielglück.“

Dabei hatte das Spiel vor 70 Zuschauern für die Grünhemden gut begonnen. In der 13. Minute schickte Pedro Silva da Wiedl mit einem Diagonalpass aus der eigenen Hälfte Ousseynou Tamba auf die Reise. Diese nahm den Ball überragend an, lief in Richtung Strafraum und hatte die Übersicht, den Ball zum einlaufenden Martin Froncek zu legen. Letzterer hatte keine Mühe, den Ball aus 7m über die Linie zu drücken – 1:0.

Die Einheimischen blieben weiter überlegen und in der 22. Minute prüfte Rainer Meisinger den Pfaffenhofener Schlussmann Maximilian Bleisteiner mit einem Freistoss aus 25m. Der FSVler lenkte den Ball über den Pfosten. In der 30. Minute foulte Pedro Silva da Wiedl den Gästespieler Sebastian Waas im eigenen Strafraum, es gab zu Recht Elfmeter für die Pfaffenhofener „Das war völlig unnötig“, kommentierte Florian Stegmeier die Szene. „Da war keine Gefahr in Verzug, der Stürmer war mit dem Rücken zum Tor.“ Jose Maximiliano Andrade Caballos verwandelte mit seinem 20. Saisontreffer zum 1:1 Ausgleich (31.). Die Gastgeber zeigten sich unbeeindruckt und drängten auf die erneute Führung.

In der 38. Minute strich ein Freistoss von Rainer Meisinger knapp am Pfosten vorbei. In der 42. Minute belagerten die Grünhemden regelrecht den Pfaffenhofener Strafraum und liefen nach einem Ballverlust in einen gnadenlosen Konter der Gäste. Sebastian Waas wurde steil geschickt, die aufgerückte Manchinger Defensive kam nicht mehr hinterher und der Gästespieler blieb vor Thomas Obermeier cool und schob aus 14m zum 1:2 ein – Spiel gedreht.

Nach dem Pausentee war es der eingewechselte Said Magomedov, der für die erste Aufregung sorgte. Er kam nach einer Flanke zum Kopfball, doch der überragende Maximilian Bleisteiner lenkte das Leder an den Pfosten und den zurückspringenden Ball klärte ein Verteidiger zur Ecke (55.). Dann war es Rainer Meisinger, deraus 10m  in der 55. Minute am Pfaffenhofener Keeper scheiterte. Fünf Minuten später war seine Flanke etwas zu hoch angesetzt, so dass Ousseynou Tamba seinen Kopfball aus 12m nicht richtig platzieren konnte. Weiterhin Pech hatten die Grün-Weißen, als Johannes Dexl im Strafraum der Gäste von den Beinen geholt wurde, der Elfmeterpfiff dieses Mal aber aus blieb. Die alte Fussballerweisheit: „Wenn Du vorne keinen reinbringst, kassierst Du hinten eines“ bewahrheitete sich auch in diesem Spiel. In der 71. Minute zirkelte Thomas Niggl einen Freistoss aus 30m auf das Tor, Thomas Obermeier verschätzte sich und die Kugel lag zum 1:3 im Netz. Von diesem Nackenschlag erholten sich die Manchinger nicht mehr, die zwar wacker kämpften, aber weiter glücklos blieben. So zog der eingewechselte Benedikt Vollnhals aus 16m über den Kasten (78.) und auch Qendrim Hoti scheiterte in der Nachspielzeit an Maximilian Bleisteiner (92.). Somit endete die Flutlichtpremiere mit einer Pleite für die Einheimischen.