SV Manching e.V. 1. Mannschaft,Fußball Nach Gelb-Rot für Peric: Zehn Manchinger retten einen Punkt gegen Schwabmünchen

Nach Gelb-Rot für Peric: Zehn Manchinger retten einen Punkt gegen Schwabmünchen

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Ein früher Rückstand, ein scheinbar komfortabler Zwei-Tore-Vorsprung und eine Gelb-Rote Karte für Leon Peric. Das 3:3 (2:1) des SV Manching gegen Landesliga-Spitzenreiter TSV Schwabmünchen bot am Samstag vor rund 140 Zuschauern einen echten Fußball-Krimi.

„Wenn man nur auf das Ergebnis schaut, ist eine gewisse Enttäuschung da. Betrachtet man aber das gesamte Spiel, nehmen wir den Punkt gerne mit“, stellte SVM-Coach Cüneyt Köz nach der spektakulären Auftaktpartie seiner Elf fest. Den Hausherren war die Anspannung zunächst anzumerken. Der Druck fiel erst nach dem 0:1-Rückstand durch Maximilian Aschner (15.) ab. „Danach sind wir besser ins Spiel gekommen und haben auch gut verteidigt“, beschrieb Köz. Der SVM beschränkte sich aber nicht nur auf die Defensivarbeit, sondern spielte auch seine eigene Offensivstärke aus – und drehte die Partie noch vor der Pause mit einem Doppelschlag. Zunächst verwertete Marcel Posselt (44.) ein Zuspiel von Peric zum 1:1, dann traf Sebastian Graßl (45.+1) nach einem Zuspiel von Fabian Neumayer zur 2:1-Pausenführung für die Hausherren.

Viererkettte des SVM hatte so noch nicht zusammengespielt

Nach einem Foulspiel an Daniel Schweiger zeigte Schiedsrichter Kevin Rösch kurz nach dem Wiederanpfiff auf den Punkt. Top-Torjäger Graßl (50.) ließ sich diese Chance nicht entgehen und verwandelte zum 3:1 für Manching. Der TSV reagierte mit wütenden Angriffen, wodurch die SVM-Hintermannschaft immer mehr in Bedrängnis geriet. „Das ist aber auch kein Wunder, weil wir schon die ganze Saison über in der Viererabwehrkette keinerlei Konstanz haben“, erklärte Köz. „So musste beispielsweise Luca Oehler neben Maximilian Eberwein in der Innenverteidigung spielen, obwohl wir in dieser Konstellation kein einziges Mal trainiert hatten.“

Die sich einschleichenden Fehler bestrafte Matteo Di Maggio (54., 58.) mit einem Doppelpack zum 3:3. Nach der Ampelkarte gegen Peric (70.) konzentrierte sich der SVM dann auf die Defensive und lauerte nur noch auf Konter. „Insgesamt war es eine sehr kampfbetonte Schlussphase. Meine Jungs haben gut dagegengehalten und sich das Unentschieden redlich verdient“, resümierte Köz, der kommenden Samstag mit dem SVM beim Tabellen-16. FC Memmingen II spielt.

Quelle: Norbert Dengler, Donaukurier

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